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Die Ausbildung zum Schreiner / Tischler mit David Schwellenbach

Über die Ausbildung zum Schreiner
Interview am 30.06.2008
Schreiner, David Schwellenbach, 23 Jahre

Wie kamst du zu diesem Beruf?
Durch Zufall. Vorher war ich in einer Lehre zum Kunstschmied. Nach einem Jahr habe ich ganz ungeplant ein Praktikum beim Schreiner gemacht. Das hat mir so gut gefallen, da bin ich direkt da geblieben…

Was ist besonders anstrengend bei der Arbeit als Schreiner?
Die Handarbeit – z.B. von Hand hobeln, sägen und schleifen.

Was lernt man genau in der Ausbildung?
Das Arbeiten mit Holz natürlich, das erfordert viel Ausdauer. Man lernt im Team zu arbeiten und das Umgehen mit Werkzeugen und Maschinen.

Warum ist das Arbeiten im Team wichtig?
Schnelles Arbeiten geht nur im Team. Jeder hat seine Aufgabe: einer schneidet zu, einer fixiert, einer isoliert… da muss man sich aufeinander verlassen.

Welche Voraussetzungen braucht man in diesem Beruf? Kann ihn jeder machen?
Man braucht räumliches Vorstellungsvermögen. Man muss gut in Mathe sein. Und man braucht Freude am Beruf.

Wie sieht die berufliche Perspektive nach der Ausbildung aus?
Gut. Solange man einen Autoführerschein hat! Man muss schon mobil sein.

Wie geht man mit anspruchsvollen Kunden um? Hat man als Schreiner viel Kundenkontakt?
Man muss mit ihnen freundlich umgehen und auf ihre Wünsche eingehen. Kundenkontakt hat man viel bei der Planung und der Auslieferung von Möbelstücken.

Was macht dir an diesem Beruf besonders Spaß?
Das Drechseln, weil man da seiner Kreativität am meisten freien Lauf lassen kann.

Drechseln?
Ein rotierendes Holzstück wird gefräst, z.B. können so Stuhlbeine verziert werden.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Weil Schreiner einer der Berufe ist, wo noch Wert auf Tradition gelegt wird – sprich viel Handarbeit, klassische Handwerkzeuge…

Welchen Tipp würdest du jemandem geben, der auch diesen Beruf wählen möchte?
Selbständig für sich alles auszuprobieren um die eigenen Stärken zu finden. Meine Stärken sind beispielsweise das Drechseln und die Handarbeit.

Vielen Dank für das Interview! 

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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

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