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4. Videoclipdancing - Video

Der Videoclipdancing-Kurs wird ständig von einer Kamera begleitet, ihr könnt die Kamera auch gerne selbst benutzen und Ideen mit einbringen. Die Videos werden dann schnellst möglich hier auf www.tr4u.de gepostet ! Heute seht ihr Steff und der Gitarren-Kurs !

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3. Videoclipdancing - Video

Der Videoclipdancing-Kurs wird ständig von einer Kamera begleitet die auch gern von den Kursteilnehmern selbst benutzt werden kann. Das Resultat wird dann schnellst möglich hier auf www.tr4u.de gepostet ! Ziel ist ein richtiges Videoclipdancing-Video…Hier nun das 3. Videoclipdancing - Video

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2. Videoclipdancing - Video

Der Videoclipdancing-Kurs wird ständig von einer Kamera begleitet die auch gern von den Kursteilnehmern selbst benutzt werden kann. Das Resultat wird dann schnellst möglich hier auf www.tr4u.de gepostet ! Ziel ist ein richtiges Videoclipdancing-Video…Hier nun das 2. Videoclipdancing - Video

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1. Videoclipdancing - Video

Der Videoclipdancing-Kurs wird ständig von einer Kamera begleitet die auch gern von den Kursteilnehmern selbst benutzt werden kann. Das Resultat wird dann schnellst möglich hier auf www.tr4u.de gepostet ! Ziel ist ein richtiges Videoclipdancing-Video…Hier nun das 1. Videoclipdancing - Video

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Neuer Kurs im Projekt TAKTIK des Palais e.V. - Pressemitteilung


 

 

 

Projekt TAKTIK des Palais e.V.

bietet kostenfreies Kursangebot und sucht interessierte junge Menschen aus den Bereichen Musik, Tanz, Video und Internet für neuen Kurs

 

Seid kreativ und gestaltet mit. Am 22.03.2010 von 17:30-19:00 findet in der Skatehalle ein Schnupper- und Vorbereitungsabend für ein neues Projekt rund um Musik, Bewegung, Video und Internet statt. Hier sind eure Ideen und Wünsche gefragt, wir wollen gemeinsam mit Euch gestalten und planen. Wir erarbeiten z.B. gemeinsam mit euch Choreographien, gründen eine Band, texten im HipHop-Style, nehmen Lieder auf und begleiten all das mit einer Videokamera. Über einen Blog im Internet dokumentieren wir alles, was ihr erlebt, so dass eure Freunde und eure Familie an euren Erfahrungen teilhaben können. Eure Ideen sind gefragt, wir setzen sie gemeinsam mit euch um.

Dieser neue Kurs wird angeboten im Rahmen des arbeitsmarktpolitischen Projektes TAKTIK - Treffpunkt für Aktivierung, Kommunikation, Trainings, Integration und Kultur. Hier bietet der Palais e.V. unter anderem ein kostenfreies Kursangebot für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15-25 Jahren an. Das Projekt wird finanziert durch die ArGe Stadt Trier, die Stadtverwaltung Trier, sowie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Mittel aus dem ESF-Bundesprogramm XENOS.  Das Thema ist Integration und Vielfalt und genau das spiegelt auch das vielfältige Kurssystem, welches seit Februar erneut kreative, handwerkliche, künstlerische und sportliche Kursen anbietet, wider. 

Folgende Kurse finden aktuell statt.

Montags 17:30-19:00 Uhr in der Skatehalle in Trier-West: „Musik cross over“ und „Videoclipdancing“

Dienstags 17:30-19:00 Uhr „Fußball“ in der Soccerhalle des Jugendzentrum Don Bosco, „Babysitter-Ausbildung“ im Palais am Balduinsbrunnen und „Skulpturen aus Stein“ und „Grafitti“ in der Skatehalle in Trier-West

Donnerstags 17:30-19 Uhr „Kreativkurs“, „Internationale Küche“ und „Mein Profil im Internet“ im Palais am Balduinbrunnen.

Der Einstieg in die Kurse ist jederzeit möglich, Informationen zum Angebot erhalten Sie unter 0651-41061 oder per Mail an info@palais-ev.de.

 

 

Wir machen gemeinsam Jugendliche stark fürs Leben!

 

  

 

 

 

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Dieser Blog wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

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Aktionstag in der Skatehalle, 12. August 2009

Es war ein wunderbarer Tag, schönes Wetter, viele Leute waren zum Aktionstag in die Skatehalle gekommen. In der Aachenerstraße im alten Edeka veranstaltete das Palais einen Aktionstag mit Spielen und Spaß aus den Bereichen Fußball, Trommeln, Tanzen (Hip Hop), Rugby, Journalismus, Portraitzeichnen und Circus-Artisten.

Als Verpflegung gab es Würstchen mit Brötchen. Zu Beginn gab Reinhold Spitzley, der Chef vom Palais e.V., eine Ansprache, in der er die Gäste begrüßte und ihnen viel Spaß wünschte. Auf dem Aktionstag sollten die neuen Kurse des Palais vorgestellt werden, jeder konnte hier ausprobieren, ob etwas für sie oder ihn dabei ist.

Wir befragten ein dazu paar Leute.

Selina Stumm, 13 Jahre, aus Trier
Eine Besucherin des Aktionstages

Warum bist du heute da, wie hast du vom Aktionstag erfahren?
Bin mit meinem Freund mitgekommen, von ihm habe ich es erfahren.
Wie findest du die Angebote?
Gut!
Was gefällt dir am besten?
Das Trommeln!

Sidimkoma Papei, 28 Jahre, aus Konz
Begeisterter Trommler, der seine Kunst den Besuchern näher brachte.

Warum bist du heute hier?
Ich will viel Spaß haben
Wie findest du die Angebote?
Gut, man kann was unternehmen und Leute kennen lernen!
Was gefällt dir am besten?
Rugby, Kunst …eigentlich alles

Sergiu Armean 28 Jahre aus Trier
Zuständig für das Portraitzeichnen am Aktionstag und Leiter des “Fremde Länder entdecken” Kurses

Was genau machst du an deinem Stand?
Portrait zeichnen und Werbung für den Kurs.
Wie findest du den Aktionstag?
Ganz gut, wegen der Vielfalt, es gibt viel zu entdecken.
Was erhoffst du dir durch den Aktionstag?
Dass viele Leute sich für diesen Kurs anmelden!

Gesa Bieg, 20 Jahre, aus Wittlich
Praktikantin des Trierischen Volksfreunds - ein Gegeninterview!

Warum bist du heute da?
Ich arbeite hier, komme vom Volksfreund und schreibe einen Bericht über diesen Tag.
Wie hast du vom Aktionstag erfahren?
Vom Volksfreund - es war ein Arbeitsauftrag.
Was gefällt dir am besten?
Mir gefällt am besten der Steinmetz, das ist was ganz Neues!
Wie findest du die anderen Angebote?
Mir gefällt alles sehr gut!

Reinhold Spitzley, 53 Jahre
Geschäftsführer des Palais e.V.

Was ist Ziel des Aktionstages?
Um auf das neue Projekt TAKTIK aufmerksam zu machen. Wir wollen viele Leute begeistern und ihnen damit auch neue Wege ins Berufsleben öffnen.
Seid ihr denn zufrieden mit dem Aktionstag?
Ja, wir haben schönes Wetter, es sind noch Ferien, es sind viele Leute da. Insgesamt ein gutes Urteil!

Sandra Grau, 35 Jahre, aus Trier
Bereichsleitung der Berufshilfe

Was ist Ziel des Aktionstages?
Das Projekt bekannt zu machen.
Seid ihr zufrieden mit dem Aktionstag?
Ich bin voll und ganz zufrieden.
Was wollt ihr mit dem Tag erreichen?
Dass die Leute, die heute da waren, viel Spaß hatten.

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Der Balduinsbrunnen zieht um … Teil III

Wir schreiben den 14.07.2009 große Ereignisse bahnen sich an:
Der gemeinhin als Balduinsbrunnen, unweit des Bahnhofs beheimatete, bekannte Wasserspeier wird versetzt, wie ihr auf den Bildern sicher unschwer erkennen könnt. Vor einiger Zeit wurde Balduin selber hinfort getragen (wir berichteten), nun muss sein Sockel  umziehen.

Fragt mich nicht, wohin - mir hat keiner was gesagt.
Aber anscheinend sind die Verantwortlichen auf Probleme gestoßen oder fragen sich das gleiche wie ich, wohin bloß mit dem Teil. Zudem stellt sich die Frage, warum wird der Sockel überhaupt versetzt? Auch diese Frage bleibt bis auf Weiteres unbeantwortet.

Um den geringen Informationsgehalt dieses Artikels auszugleichen, habe ich exklusive Bilder vom Ort des Geschehens gemacht: Zu sehen ist der in der Luft hängende Balduinsbrunnen-Sockel an dem bereits Balken angebracht wurden,  um ihn beim Transport vor Schäden zu bewahren. So wie es aussieht, nehmen die Verantwortlichen ein letztes Mal Abschied, bevor der Balduinsbrunnen die Reise zu seinem neuen Zuhause antritt. Wir wünschen ihm jede Menge Wasser und einen netten Platz an der Sonne…

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Interview der neuen HASA-TeilnehmerInnen

Am 1.7. hat das neue HASA Projekt im Palais begonnen. Hier kann man seinen Hauptschulabschluss nachholen. Wir haben einige der neuen Teilnehmer/innen zum Unterrichtsstart befragt. Mit dabei waren Fatima (17), Ali (18), Kelly (19) und Suzan (20).

Wieso müsst ihr im HASA-Projekt euren Hauptschulabschluss nachmachen?
Kelly: Weil ich keinen hab!
Fatima: Ich muss den nachmachen, aber ich will auch von mir aus, weil ich sonst keine Ausbildung bekomme.
Ali: Ich will mit dem Abschluss meine Zukunft sichern und außerdem brauche ich einen Abschluss für meinen Wunschberuf.
Suzan: Ich will meinen Abschluss unbedingt nachmachen.

Was hat euch überhaupt dazu bewegt euren Hauptschulabschluss nachzumachen?
Fatima: Ich habe gesehen, dass man ohne Abschluss keine Arbeit bekommt.
Ali: Ich wollte immer meinen Abschluss machen aber ich konnte nicht, weil ich so oft umziehen musste. Dann war ich eines Tages auf dem Arbeitsamt, habe dort meinen Wunsch geäußert. Daraufhin wurde ich ins Palais geschickt, sie können mir dort weiterhelfen.
Kelly: Ich brauche ihn für meine Zukunft.
Suzan: Da ich mehr Chancen auf eine Ausbildung habe.

Was erwartet ihr vom HASA-Projekt?
Kelly: Dass sie sich gut um mich kümmern.
Fatima: Dass ich mich mit allen Teilnehmern und Lehrern verstehe und dass sich um mich gekümmert wird, wenn ich was nicht verstehe.
Ali: Ich erwarte nur mein Abschlusszeugnis :P
Suzan: Dass alles gut läuft und dass ich mich mit den Leuten gut verstehe.

Wie habt ihr vor das Ziel von HASA zu erreichen?
Kelly: Fleißig lernen.
Fatima: Ich habe mir vorgenommen viel zu lernen und mich anzustrengen.
Ali: Ich werde mich einfach auf den „Hosenboden“ setzen aber ich schaffe das eh.
Suzan: Ich will regelmäßig erscheinen und dem Unterricht folgen.

Freut ihr euch schon auf eure neue Klasse? Wovor hast du Angst?
Fatima: Ja, ich freue mich schon sehr auf meine neue Klasse, aber ich habe Angst davor, dass ich meinen Abschluss nicht schaffe.
Ali: Ich freue mich schon auf meine Klasse, außer dass ich Angst habe wegen „Blödsinn“ in der Klasse dem Unterricht nicht folgen zu können.
Kelly: Ja, ich freue mich und Angst habe ich davor nicht.
Suzan: Ja, ich freue mich auf die neue Klasse, ich habe nur Angst, dass Leute da sind, mit denen ich nicht klar komme.

Wir danken euch für das Interview!
Wir werden unsere Leserinnen und Leser auf dem Laufenden halten, wie die neuen HASA TeilnehmerInnen sich weiter entwickeln, ob es Blödsinn in der Klasse geben wird und ob Ali sich wirklich auf seinen Hosenboden setzen wird. Wir bleiben dran!

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Auf Wiedersehen, Zivi Patrick

Am 30. Juni hat unser Zivi Patrick seine Zivi-Zeit bei uns zu Ende verbracht. Zum Abschluss haben wir ihn kurz interviewt:

Wie hat dir die Zeit im Palais gefallen? Was hat dir besonders gefallen, was nicht so?
Sehr gut gefallen haben mir der Umgang mit euch jungen Leuten und die zwei Wochen, die ich in der Hausaufgabenbetreuung verbracht habe. Überhaupt war der lockere Umgang untereinander klasse. Auszusetzen habe ich am Palais überhaupt nichts.

Was wirst du nun nach deiner Palaiszeit als Zivi tun?
Ich werde mein Studium beginnen und das Leben in vollen Zügen genießen. Außerdem werde ich im Hochseilgarten arbeiten.

Was nimmst du aus dem Palais mit?
Ich habe viel gelernt im Umgang mit Menschen. Dazu habe ich Telefonieren gelernt und bin viel toleranter geworden.

Was möchtest du dem Palais mitgeben?
Das Palais ist gut so wie es ist und ich möchte dem Palais weiter alles Gute wünschen.

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Palais HASA-Abschlussfeier

Endlich haben die Schülerinnen und Schüler der HASA-Klasse 07/08 es nach einem ganzen Jahr voller Anstrengung und Angst  ihren Abschluss geschafft! 

hasa abschlussAm 30. Juni 2009 fand  im Palais die Abschlussfeier der HASA-TeilnehmerInnen und statt.
Stolz präsentieren die 10 erfolgreichen Absolventen ihre Abschlusszeugnisse! Ebenso stolz waren alle anderen Beteiligten am HASA-Projekt -wie etwa die Mitarbeiter, die sich um die soziale Betreuung gekümmert hatten und die Leiter des Unterrichts-  auf ihre Schützlinge. Zu den Gratulanten gehörten natürlich auch die Geschäftsführerin der ArGe Stadt Trier, Marita Wallrich, die ArbeitsvermittlerInnen und Fallmanagerinnen, viele Vertreter des Palais e.V. und natürlich Herr Barbian, der Direktor der Geschwister-Scholl Hauptschule, in der die Absolventen ihre Prüfungen abgelegt hatten.

 

Circa um halb zwei wurde die Zeremonie eröffnet. Das Palais wurde für diesen ganz besonderen Anlass feierlich geschmückt und es wurde ein großes, üppiges Buffet vom Projekt Chancen Schaffen ausgerichtet. Weitere Gäste waren auch VertreterInnen der SPD und der CDU, die ebenfalls unseren Hauptschulabsolventen gratulieren wollten.

 

Die Hauptschulzeugnisse wurden überreicht von Marita Wallrich und Reinhold Spitzley, dem Geschäftsführer des Palais e.V. Zudem erhielten die Gefeierten Abschlussgeschenke, wie zum Beispiel eine Fotocollage mit Bildern von ihrer 2-tägigen Abschlussfahrt nach Oostende, die nach den Prüfungen statt gefunden hatte. Sichtlich stolz nahmen die Absolventen ihre Hauptschulabschlüsse entgegen. Nach eigener Aussage war Mathe das wohl schwerste Prüfungsfach. Über ihre gemeinsame Zeit als Klasse berichten die TeilnehmerInnen, dass sie eine gute Gemeinschaft waren, die sich gut aufeinander einstellen konnte. Sie wünschen sich nun Ausbildungen zum Maler- und Lackierer, zur tiermedizinische Fachangestellte, zum Fleischer, zum Tischler oder zum Instrumentenbauer oder sogar das Abitur steht auf dem Zukunftsplan. Unser erster Absolvent hat sogar schon eine Ausbildung: Roland Charles wird in München eine Ausbildung zum Koch beginnen!

Wir wünschen den „Alten HASAs“ auf ihrem weiterem Weg alles Gute und viel Erfolg ^-^

           

 

 

 

 

Die Feier hatte ein offenes Ende und auch unseren Zivi Patrick mussten wir am selben Tag nach vielen Monaten guter Arbeit verabschieden. Das Abschiedsinterview findet ihr einen Artikel höher oder hier.

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Ballance2006 auf dem Trierer Viehmarkt

Am Samstag, 06.06.2009 führte der Palais e.V. im Rahmen des Projektes TAKTIK das Straßenfußballturnier “ballance2006″ auf dem Viehmarktplatz in Trier durch.

beim kickenTrotz der schlechten Wetterbedingungen war das Straßenfußballturnier für Integration, Fair Play und Toleranz ein voller Erfolg. Über 70 Spielerinnen und Spieler meldeten sich mit elf Mannschaften an um sich sportlich aber fair auf dem Viehmarktplatz in Trier miteinander zu messen. Gespielt wurde nach Tabellensystem, so dass jeder gegen jeden antreten musste. Viele Schaulustige beobachteten die nassen, dennoch mit Begeisterung spielenden Teilnehmer.

 Besonders an ballance2006 ist, dass jede Mannschaft mindestens ein  Mädchen als aktive Spielerin anmelden muss. Die Tore der Mädchen zählten doppelt und weil die Jungs-Tore erst durch ein Tor eines Mädchens „aktiviert“ werden, wurden die Mädchen auf besondere Weise in das Spiel integriert. Die Schiedsrichter wurden durch Teamer/innen ersetzt. Vorab klärten sie mit ihrem Team, welche Fairness-Regeln eingehalten werden sollten und beurteilten im Anschluss an das Spiel gemeinsam mit der Mannschaft, wie viele Fairness-Punkte man sich verdient hatte. Torwertung und Fairness-Punkte gingen gemeinsam in die Wertung ein.

Siegerehrung

 

Zwischen den Spielen konnten die Teilnehmer/innen und Zuschauer/innen neue Kraft durch Kaffee, heißen Tee, Kuchen oder Würstchen tanken. Trotz der schlechten Wetterverhältnisse gaben die Mannschaften alles auf den zwei Street-Soccer-Courts. Genau um 15:27 endete der letzte Wettkampf: ein Freundschaftsspiel der Tabellenführer aus Gruppe A und Gruppe B. Im Anschluss daran folgte die Siegerehrung. Jede Spielerin und jeder Spieler erhielt eine Urkunde und je nach Platzierung kleinere und auch größere Sachpreise.

Hier die endgültige Platzierung:

Gruppe A:
1. Platz – West-Kickers – 5 Spiele, 5 Siege: 15 Punkte, 29:18
Wir gratulieren Ghinia, Patrick und Patrick, Marcel, Joshua und Giovanni!

2. Platz – Team Barfuß-Bethlehem aus Zewen (12 Punkte, 26:23)
3. Platz – SVE Fußballstars (12 Punkte, 23:21)
4. Platz – Südpol (9 Punkte, 23:24)
5. Platz – SVE MJC (7 Punkte, 22:28)
6. Platz – Palim-Palais (5 Punkte, 20:29)
Die Verhältnisse setzen sich aus Toren und Fairness-Punkten zusammen!

Gruppe B:
1. Platz – Pro Gamers I– 10 Punkte, 22:18
Wir gratulieren Carmen, Dominik, Matthias, Sahel und Mark!

2. Platz – Bürgerhaus Trier Nord (10 Punkte, 22:17)
3. Platz – Vanilla Babys (8 Punkte, 17:16)
4. Platz – Pro Gamers II (7 Punkte, 17:19)
5. Platz – Palais Elite Kickers (5 Punkte, 12:18)
Die Verhältnisse setzen sich aus Toren und Fairness-Punkten zusammen!

Zum Abschluss bedankten sich die Veranstalter von ballance2006 ganz herzlich bei den Spielerinnen und Spielern für die spannenden und fairen Spiele. Wir hoffen für das nächste Mal allerdings auch auf besseres Wetter.

Einige der Mannschaften:

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Pressekonferenz im Palais: neues Projekt TAKTIK

Die Pressekonferenz am 27.05.09 begann um 11.00 Uhr und fand in den Räumlichkeiten des Palais e.V. statt. Ca. 20 Personen aus verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise der Parteien SPD, den Grünen und der CDU, der ArGe,  der Berufsberatung der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Trier und der Universität Trier nahmen teil. Ebenso wie Herr Bernarding, der Sozialdezernent der Stadt Trier.

Die Konferenz stellte das  Projekt TAKTIKTreffpunkt für Aktivierung, Kommunikation, Trainings, Integration und Kultur vor, welches sich seit Februar 2009 in der Aufbauphase befindet und langfristig noch bis Dezember 2011 fortgeführt werden soll. TAKTIK ist für junge benachteiligte Erwachsene und Schüler, bis 25 Jahren, die den Weg ins Berufsleben wagen wollen.

Herr Spitzley, der Geschäftsführer des Palais e.V. und der Sozialdezernent der Stadt Trier Herr Bernarding eröffneten die Konferenz und brachten zum Ausdruck, dass Jugendliche Unterstützung brauchen bei der Aktivierung und Motivation, bei der Konfliktbewältigung und in der Ausbildung. Für die Aktivierung und Motivation dient ein aktivierendes Kurssystem. Dort geht es rund um freizeitpädagogische, sportliche und erlebnispädagogische Angebote, welche Jugendliche  zur Aktivierung und Motivation dienen sollen. Für die Konfliktbewältigung gibt es ein themenspezifisches Schulungssystem. In diesem werden Azubis, Ausbilder, Meister und Eltern geschult, Konflikte zu bewältigen und die Kommunikation zu fördern.

Die Azubi – Coachs, Herr Steines und Frau Knopp, berichteten, dass die Probleme der Auszubildenden sehr vielfältig seien, doch es meist an Beziehungsarbeit oder Streit im Elternhaus hinge. Um diese Probleme zu bewältigen, gehöre zu der Aufgabe der Coaches den Jugendlichen zu unterstützen und auch „zu beruhigen“.

Während der Pressekonferenz kam zu Sprache, dass seit Langem die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen gestiegen sei (mehr als ausbildungssuchend gemeldet seien), doch in den kommenden Jahren immer weniger Schüler in den Berufsalltag eintreten wollen würden. Sie wollen lieber auf weiterbildende Schulen und stünden so dem Markt nicht zur Verfügung.

Frau Kollmann, Ausbildungsberaterin bei der Handwerkskammer Trier berichtete, dass 4439 Ausbildungsverhältnisse im vergangen Jahr im handwerklichen Bereich begonnen wurden. So laut Stand vom 31.12.2008. Insgesamt ist die Konferenz sehr positiv verlaufen und wurde durch ein Catering der Teilnehmerinnen aus dem Projekt Chancen – Schaffen aufgelockert.

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Das etwas andere Straßenfußballturnier!?

Unter der Schirmherrschaft von Herrn Bürgermeister Georg Bernarding veranstaltet der Palais e.V.  die Sportveranstaltung Ballance 2006 – Straßenfußballturnier für Integration, Fair Play und Toleranz“ am 6. Juni 2009 am Viehmarktplatz. Das Spiel beginnt um 10.00 Uhr und endet um 18.00 Uhr.

Das Turnier wird auf zwei mobilen Spielfeldern auf dem Viehmarktplatz stattfinden. Gespielt wird in zwei Teams zu je vier Spielern, wobei es zwei Alterklassen geben wird, jedoch muss in jedem Team ein Mädchen teilnehmen – dies ist eine der besonderen Regeln. Das Projekt „Ballance 2006“ soll Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren erreichen, welche sich gerne sportlich, aber fair miteinander messen wollen.
Der Grund für dieses Turnier ist, dass es als Straßen-Fußball-Projekt in Rheinland-Pfalz im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2006 ins Leben gerufen wurde, welches nach der WM weiterhin junge Menschen ansprechen soll, um über einen speziellen Spielmodus Toleranz, Fairness und integratives Verhalten (kurz: Fair Play) spielerisch zu erleben und zu erlernen. Diese oben aufgezählten Sozialkompetenzen werden durch so genannte „Teamer“ vermittelt.

Durch die Teilnahme der Mädchen und Frauen soll die Aggressionsbereitschaft der männlichen Teilnehmer gesenkt werden. Dadurch, dass die Tore der männlichen Teilnehmer erst berücksichtigt werden, wenn eine Spielerin ein Tor erzielt, wird der faire Umgang während des Spiels sehr wichtig. Daher bekommen die Spieler zusätzliche Punkte für das Fair Play.

Im Übrigen gehören zur Trägergemeinschaft „Ballance 2006“:
das Ministerium des Inneren und für Sport Rheinland-Pfalz, die Landeszentrale für politische Bildung, der DFB, der Fußballverband Rheinland e.V., der Südwestdeutsche Fußballverband e.V., der Landessportbund Rheinland-Pfalz e.V., der Landespräventionsrat, Fußballvereine aus Rheinland-Pfalz (wie zum Beispiel der 1. FC Kaiserslautern, der 1. FSV Mainz 05, TUS Koblenz, SV Eintracht Trier 05)

Außerdem ist vor Ort die  Europäische Akademie des rheinland-pfälzischen Sports in Trier der Kooperationspartner.

Wer als Team oder Spieler noch an „Ballance 2006“ teilnehmen möchte, kann sich unter 0651 / 41061 oder leick@palais-ev.de anmelden.
Es sind noch Restplätze vorhanden!

Wir wünschen allen Teilnehmenden und Schaulustigen dieser Veranstaltung viel Spaß und Erfolg!!!
Nähere Infos findet ihr außerdem hier auf der Seite des Palais e.V. 

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Balduin ist weg!!!

Am Montag, den 18.05.09 war es nach langer Planung endlich soweit:
Balduin wurde von seinem Sockel geholt!

balduin

Benötigt wurden dazu jedoch nur 3 Arbeiter und ein Kran, mit dem  das umliegende Beet dem Boden gleich gemacht werden musste. Die Vorbereitung um Balduin von seinem Sockel zu heben, umfingen einen Zeitraum von 7 Stunden; die Arbeiten begonnen um 9.00 Morgens und dauerten planmäßig bis um 16.00 Uhr an. Balduin musste erst von den Nieten befreit werden, die ihn all die Jahre auf seinem Bronzesockel gehalten hatten. Dann musste er angekettet werden, damit er nicht runterfällt und in seine Einzelteile zerspringt. Anschließend wurde er hochgehoben und wieder auf angebrachte Keile, auf dem Sockel, gestellt um zu testen, ob er auch standfest ist.

Zur Unterhaltung der Schaulustigen und der Beteiligten waren am Balduinsbrunnen 2 Stände aufgebaut. Zum Einen ein Stand in Form eines überdimensionalen Weinfasses, aus dem natürlich eine der bekanntesten Weinsorten in Trier ausgeschenkt wurde; zum Anderem ein Stand von Bitburger. Dort wurden Bier und alkoholfreie Getränke ausgeteilt.

Um kurz vor 16.00 Uhr, als Balduin endlich abtransportiert werden konnte, hielt Bürgermeister Jensen von Trier, der extra zu Fuß gekommen war, eine ca. 10 minütige, knackige Dankesrede, die sich ca. 100 Menschen anhörten. Unter anderem  waren bei der Rede viele des Vereins der Erhaltung der Denkmäler anwesend (der Verein hat 400 Mitglieder), denen besonderer Dank galt für die viele und gute Unterstützung. Für diese Rede stellte sich der Bürgermeister sogar auf den Balduinsbrunnen – als neuer Balduin?

Balduin wurde erstmal 1960 von seinem Sockel runtergenommen um gesäubert zu werden. Unser Blog berichtete bereits… Seit Neuestem wurde eine „Rettet Balduin“ Kampagne, unter anderem in der Trier Galerie gestartet. Dort werden derzeit noch immer Spenden für die Restaurierung des Balduinsbrunnen gesammelt um die Sanierung starten zu können.

Bei Interesse am Erhalt des Balduinbrunnens kann auf das unten genannte Spendenkonto eingezahlt werden:
Trier-Gesellschafts-konto der Sparkasse Trier
(Nummer 468033, BLZ 585 551 30)
Verwendungszweck: „Spende Balduin- Brunnen“.

Laut Gerüchten soll Balduin im Herbst 2009 wieder in voller Pracht auf seinem Thron wohnen.

Textquellen:
www.trier-gesellschaft.de/balduinbrunnen.html

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FIFA Turnier im Palais

Heute findet bei uns im Palais ein FIFA 09 - Turnier statt, das auf der X-Box 360 gespielt wird.

Dies wurde von den Schülern des HASA- Projekts organisiert. Bei diesem Turnier können alle Teilnehmer des Palais e.V. teilnehmen. Dazu gehören die Projekte HASA, BIMA und Chancen Schaffen. Zudem können auch die Betreuer und Zivis des Palais daran teilnehmen. Natürlich haben sich aber wiedermal nur Jungs gemeldet… Turnierbeginn war eigentlich heute um 14:00 Uhr - aber der Termin wurde, vielleicht vor Aufregung und Ungeduld, auf 12:00 Uhr vorverlegt.

Für den Erst- und zweit platzierten gibt es natürlich auch etwas zu gewinnen. Bei den Preisen handelt es sich um einen Fußball für den zweiten und um ein Trikot für den ersten Platz. Und natürlich geht es um die Ehre. Das Turnier entscheidet sich zwischen 11 Mannschaften, die sich die jeweiligen Spieler aussuchen dürfen. Die Sieger der jeweiligen Spiele entscheiden dann in weiteren Spielen schlussendlich wer die begehrten Plätze eins und zwei belegt.

fifaDie einzelnen Spieler haben sich im Vorfeld des Turniers schon mental auf ihr Spiel vorbereitet. Dazu wurden Strategien ausgetüftelt: Es wurde überlegt, welche Mannschaft zum Sieg führen würde. Zudem wurde die Fingerführung trocken, ohne Controller durchgeprobt. Zudem haben sich die Kontrahenten untereinander bereits ausgiebig gedisst, um ihre Gegner vor dem eigentlichen Spiel zu verunsichern und um damit ihre Chancen auf einen eventuellen Sieg zu steigern. So sind unsere HASAs eben… Dies äußerte sich in Sprüchen wie: „ Dich mach ich auch mit der schlechtesten Mannschaft platt.“ Oder: „ Du hast doch eh keine Chance gegen mich!“ Na, wir werden sehen.

Die Vorfreude auf das Spiel war bereits Tage zuvor spürbar. Die Stimmung am heutigen Morgen war während der Arbeitszeit schon so aufgeheizt, dass die Teilnehmer dem Turnier schon begeistert entgegen fieberten und es kaum noch erwarten konnten endlich zu beginnen.

Die glücklichen Gewinner des Turniers sind:

  1. Platz: Kevin S. (Manchester United, 2Punkte)

  2. Platz: Kevin C. (Arsenal

    London, 1Punkt)

                                   Wir gratulieren!!!

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Straßenfußballturnier “ballance2006″

ballance2006

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Kostenfreie Kursangebote!!!

Xenoskurse

Kostenfreie Freizeitangebote

Im Palais finden ab dieser Woche neue Kurse statt.
Jeder zwischen 15 und 25 ist herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Folgende Kurse werden angeboten:
Fußball: Jeden Dienstag, 17.30 - 19.00 Uhr
Start: Dienstag, 21. April, 17.30 Uhr
Ort: Treffpunkt Palais am Balduinsbrunnen
Anmeldung: steines@palais-ev.de oder direkt über diesen Blog!

Mode- und Schmuckdesign: Jeden Mittwoch, 18.00 - 19.00 Uhr
Start: Mittwoch, 22. April, 18.00 Uhr
Ort: Palais am Balduinsbrunnen
Anmeldung: steines@palais-ev.de oder direkt über diesen Blog!
Die hier angefertigten Stücke können ebenfalls kostenfrei behalten werden!!!

Digitale Fotografie und Bildbearbeitung: Jeden Donnerstag, 18.00 - 19.00 Uhr
Start:  Donnerstag, 23. April, 18.00 Uhr
Ort: Palais am Balduinsbrunnen
Anmeldung: steines@palais-ev.de oder direkt über diesen Blog!

Hip Hop (Musik selber machen): Jeden Dienstag, 17.30 - 19.00 Uhr
Start: Dienstag, 21. April, 17.30 Uhr
Ort: Palais am Balduinsbrunnen
Anmeldung: steines@palais-ev.de oder direkt über diesen Blog!

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Unsere Kurse werden ermöglicht durch XENOS - Integration und Vielfalt mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, der Agentur für Arbeit Trier, der Arbeitsgemeinschaft der Stadt Trier und der Stadt Trier.

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Geschichte des Balduinsbrunnen

Neuestes vom Balduinsbrunnen!
Seit einigen Tagen können wir vom Palais aus (nun nachdem Gebüsch und Bäume gewichen sind) Leute von der Stadt beobachten, die den Balduinsbrunnen vor unserer Tür fotografieren und abmessen, anschauen und begutachten…
Wir haben uns gefragt: “Was machen die da?”

Nun sind wir schlauer… wir haben im Internet recherchiert:
Der Balduinsbrunnen wird restauriert.

Der Denkmal-Rettungsverein Trier und die Stadt werden ihn sanieren. Grund dafür ist, dass es anscheinend Beschwerden darüber gab, dass das Schwert von Kurfürst Balduin noch immer keinen neuen Knauf hat und auch sonst schon ziemlich verlottert aussieht!
Demnächst wird der ganze Brunnen abgetragen und bis zum Wasserbecken und Fundament in seine Einzelteile zerlegt.
Geplant ist bislang der 18. Mai als Starttag.

Für den Bau dieses Denkmals wurden damals im 19. Jahrhundert Spendenaktionen gebraucht, welche 3 Jahre andauerten, um den 25.000 Mark teuren Balduinsbrunnen erbauen zu können. Die jetzt anstehende Sanierung soll 300.000 Euro kosten und auch hier sind Spenden gefragt.
Fertiggestellt wurde der Balduinsbrunnen am 18. Mai 1897 (daher der Stichtag für 2009?). Die Sanierugnsarbeiten sollen im August diesen Jahres beendet werden.
Der Balduinsbrunnen diente als Denkmal des Kurfürsten Balduin von Luxemburg, den Begründer des Trierer Kurstaates, welcher 1285 in Luxemburg geboren wurde und am 21. Januar 1354 in Trier verstarb. Die Idee für den Bau des Brunnens hatte Wilhelm Rautenstrauch, da Kurfürst Balduin nach Rautenstrauchs Ansicht mehr für die Stadt Trier getan habe als der Kaiser.

Mehr zu Kurfürst Balduin und dem Balduinsbrunnen findet ihr unter diesen Links:
Textquelle: http://stadtleben.de/trier/branchen/vorstellungen/
Textquelle: http://www.trier-gesellschaft.de/aktuelles.html

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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

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Das Raumschiff Abschmatzia - Die Reise zum Hip Hop Planeten

Die Crew des i-Pod Raumschiffes “Abschmatzia” ist auf dem Weg zum Hip Hop Planeten, um dort den Hip Hop Contest zu gewinnen, doch verpatzte Flugmanöver des allzu sorglosen Kapitäns, Begegnungen mit unwirtlichen Planeten und deren Bewohner und menschliches Versagen erschweren die Reise erheblich.

Abschmatzia FrontOb die Crew noch rechtzeitig auf Hip Hop Planeten ankommt,  erfährst du in unserem Hörspiel “Das Rauschiff Abschmatzia - die Reise zum Hip Hop Planeten”

Das Hörspiel ist eine Kooperation der Medienwerkstatt und der Hip Hop Quali.
Die Idee und die Texte entstanden in der Medienwerkstatt, wo auch die anschließenden Proben und das Sprechtraining statt fand. In der Hip Hop Quali wurden die Texte aufgenommen, abgemischt und die notwendigen Soundeffekte hinzugefügt. Durch die Arbeit an dem Hörspiel haben wir insbesondere gelernt, wie man seine Stimme einsetzen kann und wie Stimmaufnahmen bearbeitet werden können.


Captain Flash:
Marc M.
Riskman: Benny H.
Safety Guy:  Peter S.
Energy Woman: Nicole S.
Mrs. Jannyhoney: Janine L.
Mrs. Vannybunny: Vanessa P.
Terrorkrümel: Markus B.
Erzähler: Markus Kowalik
Raver und Weltraumpiraten: Tobias Dreher
Drehbuch und Regie: Christine Weiermüller und Nicole S.

DAS HÖRSPIEL ERHÄLT MAN DERZEIT IM PALAIS AM BALDUINSBRUNNEN. MAN KANN ES AUCH EINFACH BEI UNS BESTELLEN: MAIL AN weiermueller@palais-ev.de

Hier ein minikleiner Ausschnitt aus dem Hörspiel zum Lesen:
SAFETY GUY: Wieso bist du gegen den Saturn geflogen, mann ey!
CAPTAIN FLASH: Bin ich nich, Saturn is gegen uns geflogen!
MRS. VANNIBUNNY: Das ist vor allem überhaupt nicht der Saturn!
MRS. JANNIHONEY: Klar, ist das Saturn!
MRS. VANNIBUNNY: Saturn ist ganz woanders!
MRS. JANNIHONEY: Sieht aber aus wie Saturn!
RISKMAN: Ey Leute, wo sind jetzt unsere Lieder? Die Tonbänder haben dort gelegen. Genau da, wo jetzt ein riesiges Loch in der Außenwand ist! Alle unsere Tonbänder mit den Hip Hop Tracks sind da rausgeflogen!
CAPTAIN FLASH: Ja wie?
TERRORKRÜMEL: Rausgefallen!!!!!!
ENERGY WOMAN: Oaaaaa Captain, alles deine Schuld, mann, jetzt dürfen wir wegen dir auf diesem Elendsplaneten aussteigen und die Tracks suchen gehen – DANKE!!!
CAPTAIN FLASH: Ja sorry…
RISKMAN: Is doch egal, wird bestimmt cool!
CAPTAIN FLASH: Also, aussteigen oder was?
ALLE: JAAAAAA!

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Mr. G. - Hip Hop Video

Eine Kooperation zwischen der Medienwerkstatt und der Hip Hop Quali:
“Mr. G.”

Mr. G. ist ein ultracooler Typ. Denkt er zumindest. Doch die Realität sieht etwas anders aus als wie er es sich vorstellt. Naja, seht selbst:

Musik: “Mr. G.”, entstanden in der Hip Hop Quali
Schauspieler (in der Reihenfolge, in der sie zu sehen sind): Markus B. (Mr. G.), Jennifer E. und Karina R. (Mädls in der Bar, die Zweite auch als “Penner”), Nicole S. (hübsche Lady am Morgen danach), Janine L. und Kevin B. (als weitere “Straßenhocker”), Vanessa P. (Dame auf der Straße mit schlagkräftiger Linken), Benny H. (Aufmischer im Park und Drogendealer), Christian P. (Polizist), Christian G. (Kumpel vom Polizisten)
Regie: Benny, Christian & Christian
Kamera: Nicole, Benny, Christian & Christian

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Streetstyle in Trier

Letzte Woche, 01.04.09, Mittwoch. Auf der Straße in Trier.
Was ist angesagt? Was ist Mode? Was tragen die Leute hier?

Zugegeben… Trier ist nicht New York.
Trier ist nicht Paris.
Trier ist die älteste Stadt Deutschlands!
Und hier seht ihr, was man trägt, in Trier:

Streetstyle 01 Streetstyle02
lässig, rockig, Burtongürtel        stylisch, streifig, tierisch
Streetstyle03 Streetstyle04
fresh, maskulin, grown-up        asiatisch, süß, voll im Trend

Unser Style ist nicht so alt wie unsere Stadt…!

Alle fotografierten Personen haben uns natürlich ihr Einverständnis gegeben auf unserem Blog zu erscheinen
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Ein Tag in der Völklinger Hütte

Am Mittwoch, 18.März 2009 trafen wir (Teilnehmer/innen von Chancen Schaffen, BIMA und HASA) uns um 09:30 Uhr am Trierer Hauptbahnhof, um uns auf den Weg nach Völklingen zu machen, um dort die Völklinger Hütte zu besichtigen.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist eines von derzeit 33 Weltkulturerbestätten der UNESCO in Deutschland und ein Bauwerk, an dem die Geschichte der Industrialisierung begreifbar wird.

Unsere Führerin durch die Völklinger Hütte begrüßte uns und wir starteten – teils neugierig, voelkh teils entrüstet und besorgt wegen der vielen Treppen und der unglaublichen Höhe – unsere Besichtigung in der Gebläsehalle. Sofort schreckte uns der starke Geruch von altem Schmieröl ab. Als wären noch gestern die Maschinen gelaufen! Sieben Jahre ohne Stillstand lief die Gebläsemaschine, dann wurde sie gewartet, um erneut sieben pausenlose Jahre zu laufen. Wozu der ganze Wind? Einige von uns konnten es sich merken: Für das Feuer im Hochofen braucht man Luft! Für die Kinder waren besonders die vielen Ausprobiermöglichkeiten interessant: Ein kleiner Raketenstart konnte simuliert werden, das Riesengebläse gab es auch in klein zum Selber-Ankurbeln. Blitzkugeln und Haar-Elektrisierungs-Geräte gab es dort auch. Zugegeben: das alles war nicht nur für die Kinder interessant…

voelkh01Eigentlich dachten wir, wir wären schon weit oben, doch endlose Stahlstufen führten uns anschließend höher, höher, höher (man hörte schon die ersten schnauben) und noch höher. Einige verloren wir auf der Strecke, die wegen ihrer Höhenangst leider aufgeben mussten. Wie gut, dass eine 20 Meter lange Wendelrutsche einen auf direktem Weg wieder nach unten befördern kann! Ein Riesenspaß, nicht nur für die Kinder. Durch den Gitterboden konnte man die ganze Zeit sehen, wie tief es unter einem herunter geht. Unglaublich, ein solcher Arbeitsplatz! Laut Angaben unserer Hüttenführerin gab die Völklinger Hütte aufgrund des luftigen und heißen, gefährlichen Arbeitsplatzes das erste alkoholfreie Bier in Auftrag. Daher kommt das also! In 30 Metern Höhe auf einem schwingenden Stahlboden erschien uns diese Idee gar nicht mehr so abwegig…

Faszinierend waren die Arbeitsbedingungen, unter denen hier früher „geschafft“ wurde, nichtvoelkh03 nur wegen der Anstrengung, sondern auch wegen der hohen Verletzungsgefahr: Männer mussten vor herausschießendem, über 1000 Grad heißem, flüssigem Stahl weglaufen, an den Deckeln der Hochöfen langbalancieren, ohne herein zu fallen und Temperaturen von 200°C aushalten – heiß wie im Backofen!

Den Rückweg traten wir nach über 2 Stunden Marsch durch die Völklinger Hütte mit dem Zug an. Wir danken dem Wettergott und unserer netten “Hüttenführerin”. Mal sehen, was wir als nächstes für unseren Blog erkunden…

 

Der Artikel wurde verfasst in Zusammenarbeit von Chancen Schaffen und der BIMA Medienwerkstatt.

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Sarah Connor live

Sarah Conner KonzertSarah Connor in Trier
“Sexy as Hell” -Tour 2009

Rund 2000 begeisterte Fans befanden sich am 07.03.09 auf dem Sarah Conner Konzert “Sexy as Hell” - Tour 2009 in der Trierer Arena. Darunter auch vier Palais-Mitglieder. Drei davon Teilnehmer des BIMA- und des HASA - Projektes.

Die Karten bekamen wir zur Belohnung für unsere Motivation und  zuverlässige Arbeit vom Palais. Erhalten haben wir sie an der Kasse in der Arena. Als wir die Arena betraten hörten wir bereits 2000 begeisterte Fans jubeln. Als Vorband trat Flipside auf, die besonders für die Mädchen unter den Konzertbesuchern etwas zu bieten hatte.

Sarah Connor in TrierUnd dann kam sie endlich: Sarah Conner betrat den Saal und die Menschenmenge fing an zu jubeln und natürlich auch zu fotografieren. Sie hatte ein weißes Outfit an, doch dieses wechselte sie schnell. Von weiß, über pink, bis hin zu neongelben Hotpants – Sarahs Abendgarderobe war vielseitig.

Die Show war spektakulär und geplant bis ins kleinste Detail. Z.B. wurde Sarahs Handy auf die Bühne gebracht, als ihre kleine Tochter Summer anrief und ihre Mutter um ein Schlaflied bat, welches Sarah ihr natürlich auch gewährte. In der Mitte der zweistündigen Show betrat auch Sarahs kleine Schwester Lulu die Bühne, mit ihr sang Sarah ein Duett.

Sarah Connor in TrierSarah fragte die Fans, welchen Song wir von ihr hören wollten. Die Menge beschloss einstimmig: „From Sarah with love“! Die Fans sangen lauthals mit und Sarah war sehr begeistert vom Einsatz des Publikums. Sie betonte, sie sei gerührt und hätte fast weinen müssen.

Als die Show fast schon vorbei war und Sarah sich bedankt hatte, dass wir da gewesen waren, verlangte die Menge natürlich eine Zugabe – diese erhielten wi natürlich. Zum Finale regnete es Lametta und alle Tänzerinnen und Tänzer sowie Sarahs Schwester Lulu erschienen gemeinsam auf der Bühne, um sich für die großartige Show zu bedanken und feiern zu lassen.

Eine der HASA-Teilnehmerinnen fing das von Sarah geworfene Handtuch. Wie wir alle, war sie völlig aus dem Häuschen. Das Konzert war super aufregend und wir freuten uns, dabei gewesen zu sein.
Daher möchten wir der Bitburger Brauerei und Popp Concerts für das Erlebnis ganz herzlich danken!

Der Arktikel wurde von den beiden Konzertbesuchern Tanja und Janine verfasst.
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Interview zur Fastnacht

Am 25.02.2009 zogen wir los und befragten Leute verschiendenen Alters über ihre Gewohnheiten an Fastnacht. Insgesamt wurden zwölf Passanten befragt.

Zu der Frage, als was sie sich zur diesjährigen Fastnacht verkleidet hatten, äußerten sich fünf Befragte, sie seien gar nicht verkleidet gewesen. Die anderen Sieben hatten sich jedoch kostümiert und zwar überwiegend als ein Tier wie zum Beispiel Katze oder Affe. Die jugendlichen Karnevalisten feiern das Fastnachtsritual wegen der Stimmung, der Partylaune und des vielen Alkohols. Die Älteren unserer Befragten hingegen mussten dazu von Freunden erst überredet werden oder blieben zu Hause, da ihnen der ganze Trubel nicht zusprach.

Dazu, was die Leute von dem hohen Alkoholkonsum an diesem Fest hielten und wie sie dazu stehen, äußerten die meisten Befragten, dass Alkohol an Fastnacht dazu gehöre, doch es auf das Benehmen ankomme und es doch zu viele Betrunkene gegeben habe. Alkohol sei also in Ordnung, man solle es trotzdem nicht übertreiben. Auf die Frage, ob Fastnacht eine Ausrede zum Fremdgehen sei, war sich jede Altergruppe einig, dass solch ein Verhalten unverzeihbar sei und es dafür keinerlei Entschuldigungen gebe.

Acht der Zwölf Passanten antworteten auf die Frage, ob sie nur an Fastnacht in lustiger Stimmung und für jeden Spaß zu haben seien, dass sie weder Alkohol, noch Fastnacht auf dem Kalender stehen haben müssten, um lustig zu sein.
Die restlichen Vier gaben an das Jahr über eher zurückhaltend zu sein und ihre lustigen Seiten erst nach einem erhöhten Alkoholpegel zu erkennen.

Wenn man das Lachen und Tanzen auf den Straßen und in den Gaststätten zur Fastnachtszeit begutachtete, könnte man sagen, dass die Menschen in unserem Interview es nicht ehrlich zugeben konnten oder sich dafür genieren, an Fastnacht getrunken, ausgiebig gefeiert und sich wortwörtlich zum Narren gemacht zu haben oder sich vielleicht gar nicht mehr erinnern können, da sie zu tief ins Glas geschaut haben…

Durch den ganzen Tumult auf den Straßen, der sich an Fastnacht zugetragen hat, kann man es kaum glauben, dass wir ausgerechnet diejenigen befragten, die das alljährliche Massenbesäufnis nicht feierten.

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Die HASA - Probeklausur

HASA ist ein Projekt des Palais e.V., in dem junge Leute, welche bisher aus verschiedenen Gründen noch nicht die Möglichkeit hatten ihren Hauptschulabschluss zu erreichen, diesen nachholen können.

Am 27.02. fand eine sechsstündige Probeklausur statt, in der die bevorstehende Abschlussprüfung simuliert wurde. Durch die HASA - Probeklausur hatten die „Schüler“ die Möglichkeit, zu erkennen, in welchen Fächern sie noch Wissenslücken haben und haben dadurch die Gelegenheit sich mit ihren Wissenslücken weiter zu befassen, um bessere Chancen zu haben, die anstehende Abschlussprüfung, welche im Juni stattfinden wird, zu schaffen.

Anschließend haben wir die HASA-Teilnehmer zu ihrem Eindruck befragt. 
An der Befragung zur Probeklausur nahmen 8 „HASAs“ teil.

Die Umfrage sollte zu Tage bringen, welche Fächer und Themen noch als schwierig eingeschätzt werden und wo die Prüflinge noch Nachholbedarf haben. Bei den weiblichen Teilnehmern war überwiegend Mathematik die Antwort, die Männlichen dagegen wussten es nicht richtig einzuschätzen. Die meisten Schüler gaben an, vor der Prüfung nicht aufgeregt gewesen zu sein, obwohl viele dabei waren, die wenig oder gar nicht gelernt hatten.

Vor der richtigen Abschlussprüfung haben alle Teilnehmer/innen vor, sich richtig darauf vorzubereiten und so ihren Hauptschulabschluss zu erreichen. Fast alle Schüler/innen sind zuversichtlich ihren Abschluss zu erreichen, trotz kleiner Probleme in verschiedenen Fächern.

Wir wünschen viel Erfolg

hasa07/08

Auf dem Bild sieht man die HASA Abschlussklasse 07/08. Die haben es schon geschafft!

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Remi…

 aus dem Trierischen Volksfreund vom 01.02.2008
remi

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Medienwerkstatt - Fotowettbewerb

Ziel unseres diesjährigen Wettbewerbs war es, die in der Medienwerkstatt gelernten Inhalte über Digital- und Printmedien anzuwenden.
Ein interessantes Foto entsteht, wenn z.B. eine Perspektive gefunden wird, in der die Objekte im Bild in einem gedachten Dreieck angeordnet sind, zudem sollten Parallelen in dem Bild zum Hauptobjekt oder zueinander zu finden sein. Mit geschulten Augen sind wir in mehreren Teams unterwegs gewesen, um für den Wettbewerb jeweils zwei solche Fotomotive zu finden: ein gegenständliches (totes) und ein lebendiges.
Eine dreiköpfige Jury, die wir selbst ernannt haben, bewertete die Fotos anschließend unter den Gesichtspunkten Originalität, Ausschnitt, Kontrast und Technik und beurteilte den Gesamteindruck.
Der Gewinner bekam einen Kinogutschein, Ruhm und Ehre und wird mit unserem Fototrainer David noch eine leckere Pizza verspeisen dürfen.

Was glaubt ihr, welches Bild gewonnen hat?
(Wenn man auf ein Bild klickt, öffnet es sich in einem neuen Fenster)

01  02  03   19

  05  06

07   08  09

10   11   12

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16  18   18 

Derzeit stellen wir die Bilder auch in den Räumlichkeiten des Palais e.V. am Balduinsbrunnen aus.

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Hip Hop Quali

Seit dem Jahr 2008 Gibt es im Palais e.V. in Trier eine Hip-Hop Quali.
In der Regel besuchen 5-10 Leute diese Quali, in der sie neben den Beats produzieren und Texte schreiben auch Rap besprechen & Tracks aufnehmen (ins Mikrophon einrappen). Der Leiter dieser Qualifizierungsmaßnahme heißt Tobias Dreher. Die Hip-Hop Quali bereitet allen Teilnehmern sehr viel Freude.

Ein paar von uns mit Tobi vor dem Palais:
hiphop

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Die Ausbildung zum Schreiner / Tischler mit David Schwellenbach

Über die Ausbildung zum Schreiner
Interview am 30.06.2008
Schreiner, David Schwellenbach, 23 Jahre

Wie kamst du zu diesem Beruf?
Durch Zufall. Vorher war ich in einer Lehre zum Kunstschmied. Nach einem Jahr habe ich ganz ungeplant ein Praktikum beim Schreiner gemacht. Das hat mir so gut gefallen, da bin ich direkt da geblieben…

Was ist besonders anstrengend bei der Arbeit als Schreiner?
Die Handarbeit – z.B. von Hand hobeln, sägen und schleifen.

Was lernt man genau in der Ausbildung?
Das Arbeiten mit Holz natürlich, das erfordert viel Ausdauer. Man lernt im Team zu arbeiten und das Umgehen mit Werkzeugen und Maschinen.

Warum ist das Arbeiten im Team wichtig?
Schnelles Arbeiten geht nur im Team. Jeder hat seine Aufgabe: einer schneidet zu, einer fixiert, einer isoliert… da muss man sich aufeinander verlassen.

Welche Voraussetzungen braucht man in diesem Beruf? Kann ihn jeder machen?
Man braucht räumliches Vorstellungsvermögen. Man muss gut in Mathe sein. Und man braucht Freude am Beruf.

Wie sieht die berufliche Perspektive nach der Ausbildung aus?
Gut. Solange man einen Autoführerschein hat! Man muss schon mobil sein.

Wie geht man mit anspruchsvollen Kunden um? Hat man als Schreiner viel Kundenkontakt?
Man muss mit ihnen freundlich umgehen und auf ihre Wünsche eingehen. Kundenkontakt hat man viel bei der Planung und der Auslieferung von Möbelstücken.

Was macht dir an diesem Beruf besonders Spaß?
Das Drechseln, weil man da seiner Kreativität am meisten freien Lauf lassen kann.

Drechseln?
Ein rotierendes Holzstück wird gefräst, z.B. können so Stuhlbeine verziert werden.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Weil Schreiner einer der Berufe ist, wo noch Wert auf Tradition gelegt wird – sprich viel Handarbeit, klassische Handwerkzeuge…

Welchen Tipp würdest du jemandem geben, der auch diesen Beruf wählen möchte?
Selbständig für sich alles auszuprobieren um die eigenen Stärken zu finden. Meine Stärken sind beispielsweise das Drechseln und die Handarbeit.

Vielen Dank für das Interview! 

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Die Konstantinausstellung

konstantin2Am Mittwoch, den 17. November 2007 besuchte die BIMA-Redaktion die Konstantinausstellung in Trier. Wie mittlerweile fast jeder weiß, ist die Konstantinausstellung eine von 2. Juni bis 4. November 2007 laufende Ausstellung in Trier über den spätantiken Kaiser Konstantin I. Was aber schon nicht mehr so Viele wissen: Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Programm Luxemburg und Großregion Kulturhauptstadt Europas 2007. Die Planungen hierfür dauerten etwa drei Jahre.

In den drei Museen (Rheinisches Landesmuseum Trier, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum sowie Städtisches Museum Simeonstift) werden rund 1.400 Ausstellungsstücke aus 20 Ländern gezeigt. Für die Ausstellung haben eine ganze Reihe von Fachleuten – Archäologen, Computergrafiker, Multimedia- und Animationsspezialisten – eine originalgetreue Kopie des drei Meter großen Kopfes und eine virtuelle Rekonstruktion der rund 12 Meter hohen, auf einem Thron sitzenden Monumentalstatue angefertigt.

Trier ist die Stadt in Deutschland, die sich am besten eignet, um die Geschichte Konstantins zu erzählen. Konstantin hatte hier seine erste Kaiserresidenz, von der aus er seit seiner Erhebung zum Kaiser den von germanischen Stämmen bedrohten Westen sicherte. In Trier sind noch zahlreiche Bautendenkmäler und Kunstschätze erhalten, die von der Regierungszeit Konstantins und der Bedeutung der Römerstadt her zeugen. Die erhaltenen Baudenkmäler gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Im Landesmuseum, das wir besucht haben, werden u.a. Marmorporträts, Skulpturen, kostbare Schmuckstücke, antike Helme und viele Schätze gezeigt, die Einblicke in die Epoche der Spätantike ermöglichen.

konstantinUnsere Eindrücke
In Einem waren sich alle einig: Es war toll, dass die Geschichte Konstantins so genau und detailliert erzählt wurde und allemal spannender als ein Geschichtsbuch zu lesen. Außerdem waren die Nachbildungen des Kopfes, des alten Triers, des Amphitheaters und des Circus sehr aufschlussreich und wirklich beeindruckend. Besonders imponiert hat uns die dreidimensionale Darstellung der Konstantin-Statue, so wie sie die Römer damals wirklich anschauen konnten. Auch andere Gegenstände aus der Zeit Konstantins, wie z.B. die verschiedenen Prunk- und Paradehelme, der Konstantinarm, Sarkophage und der Schmuck wurde von uns staunend begutachtet.

Gerne hätten wir uns die Schaukästen und Texte auch mal etwas genauer angeschaut und durchgelesen – es herrschte aber ein unglaublicher Andrang, wie auf dem Foto links eindrucksvoll zu sehen ist. Das ist dann auch der einzige (kleine) Kritikpunkt, dass es viel zu voll war, aber dafür können die Ausstellungsmacher ja nichts und natürlich ist es toll, wie viele Leute sich für Konstantin interessieren. Wir jedenfalls würden jedem dazu raten, der sich für die Ausstellung interessiert, diese zu besuchen – aber schnell, denn wie eingangs erwähnt läuft sie nur noch bis 4. November!

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Die Ausbildung zur Erzieherin mit Verena Witt

Ausbildung zum / zur Erzieher/in
Interview am 15.10.07
mit Verena Witt, 24 Jahre, seit 4 Jahren Erzieherin

tr4u:Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um Erzieher/in zu werden?
Man muss mindestens die Mittlere Reife haben. Dann muss man allerdings vor der Ausbildung als Erzieherin eine zweijährige Ausbildung zur Sozialassistentin machen. Hat man Abitur, kann man sofort die Erzieher/innenausbildung machen.

Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildungszeit zum / zur Erzieher/in mit Realschulabschluss beträgt 5 Jahre (2 Jahre Sozialassistent/in, 3 Jahre die eigentliche Erzieher/innenausbildung).

Wie verläuft die Ausbildung (schulisch + praktisch)?
In der staatlichen Schule dauert die Ausbildung zur Sozialassistentin 2 Jahre. Im ersten Jahr hat man einen Praxistag pro Woche, im zweiten Jahr zwei. In der Katholischen Fachschule braucht man ebenfalls 2 Jahre. Dort macht man allerdings vier Praktika, jeweils fünf Wochen vor Weihnachten und den Sommerferien. In der Ausbildung zur Erzieherin geht man erst einmal zwei Jahre zur Schule und absolviert zwei Praktika à 6 Wochen. Im dritten Jahr macht man ein Berufspraktikum, zwischendurch hat man immer mal wieder Blockunterricht.

Was ist toll am Beruf der Erzieherin?
Es ist schön, dass man Kontakte zu den verschiedenen Menschen hat und sie auf ihrem Weg ins Leben begleiten darf. Durch die unterschiedlichen Charaktere der Kinder ist der Beruf ziemlich abwechslungsreich.

nataschakinderWas ist weniger toll?
Es ist eigentlich wie in vielen anderen Berufen: Aufgrund der unterschiedlichen individuellen Persönlichkeiten der Erzieherin hat jeder verschiedene Ansichten.

Wo haben Sie während der Ausbildung gearbeitet?
Ich habe zuerst einmal im Osburger Regelkindergarten ein Vorpraktikum absolviert. In der Erzieher/innenschule habe ich im ersten Jahr ein sechswöchiges Praktikum in Mertesdorf und im zweiten Jahr ebenfalls ein sechswöchiges Praktikum in Reinsfeld absolviert.

Wie sieht die berufliche Perspektive nach der Ausbildung aus?
Durch die wenigen Arbeitsplätze sollte man offen und flexibel für die verschiedenen möglichen Arbeitsbereiche für Erzieher/innen sein. Man kann alternativ zum Beispiel in Krippen, Kindertagesstätten (Kitas) und Kinderhorten eine Anstellung finden. Anders als in Kindergärten und -tagesstätten werden in Krippen Kinder im Alter von 8 Wochen bis 3 Jahre betreut. In Horten arbeitet man eher mit Schulkindern, die nach ihrem Unterricht dort betreut werden. Zudem hat man die Möglichkeit bspw. in Sonderschulen und Wohnheimen zu arbeiten.

Warum wollten Sie Erzieherin werden?
Da ich als Kind und Jugendlicher schon immer gerne mit anderen Menschen in Kontakt getreten bin und häufiger auf Babys und Kinder aufgepasst habe, war für mich klar, dass ich den Beruf der Erzieherin ausüben möchte.

Was denkt Ihre Familie/Freunde darüber, dass Sie Erzieherin sind?
Einige meiner Freunde denken, Erzieherin wäre ein absolut einfacher Job. Du spielst den ganzen Tag und trinkst Kaffee. Sie denken, dass es in diesem Beruf keinerlei Schwierigkeiten gibt, da man es nur mit Kindern zu tun hat. Dabei bedenken sie nicht, dass man während der Arbeitszeit die Erziehung der Kinder übernimmt, somit nur auf sie fixiert ist und auch eine große Verantwortung übernimmt.

Wie viel verdient man als Erzieher/in?
Der Verdienst fällt unterschiedlich aus, da dieser sich an den Richtlinien des jeweiligen Trägers orientiert. Viele sagen der Beruf ist unterbezahlt (es sei den man arbeitet in Luxemburg)

Wie sind Ihre Arbeitszeiten?
Ich beginne morgens um 6.45 Uhr. Mein Arbeitstag geht dann unterschiedlich lange, mal bis 14.30 Uhr, mal bis 15.15 Uhr und einmal auch bis 16.45 Uhr. Diese Arbeitszeiten gelten allerdings nur für mich, da jeder Kindergarten unterschiedliche Öffnungs- und somit auch Arbeitszeiten hat.

Vielen Dank für das Interview.
Interview: Sabrina Hoppmann
Vor- und Nachbereitung: Natascha Schuh, Daniela Böhm, Sonja Lamberty

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Was wäre wenn…

Was wäre, wenn…
…wir nicht heute leben würden, sondern ein Trierer 100 Jahre nach Christus wären? Wir sind auf gedankliche Zeitreise gegangen:

____
H
allo, mein Name ist Flavius Josephus. Ich bin ein jüdischer Geschichtenschreiber. Ich komme leider nicht aus Trier, sondern gehöre zu den Pharisäern. Dafür ist mein Cousin von mir namens Joseph zur Zeit in Trier als Feldherr unterwegs und checkt die Lage dort… Heute werde ich meine Geschichte über dies und das schreiben, hauptsache ich schreibe auf griechisch, denn ich verfasse alle meine Schriftstücke auf griechisch. Mein Cousin berichtete mir, dass das Amphitheater heute fertiggestellt wurde und dort eine megamäßige Eröffnungsparty steigen soll. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich auch auf solche Feierlichkeiten eingeladen werde und nicht immer nur darüber schreiben muss… (Christian G.)
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Hallo, mein Name ist Marc. Ich bin Spartaner und werde um mein Leben in den Krieg rennen gegen die Römer. Heute werde ich nach dem Sieg gegen die Römer einen trinken gehen. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich viel Macht haben werde.
(Marc M.)
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Hallo, mein Name ist Trebeta. Ich bin der Sohn des sagenhaften Assyrerkönigs Ninus und einer Chaldäerkönigin. Meine Stiefmutter ist kurz nach dem Tod meiner Mutter Königin geworden und hat mich aus “ihrem” Reich vertrieben. Also habe ich mir vorgenommen, eine Stadt zu gründen und habe ihr den Namen “Trier” gegeben. Heute werde ich einen Brunnen erbauen und ihm den Namen “Trebeta Brunnen” geben und auf seiner Inschrift wird stehen: “Ante Romam Treveris stetit Annis Mille Trecentis. Perstet et eterna Pace fruatur”, die übersetzt heißt: “Eher als Rom stand Trier eintausend und dreihundert Jahre. Möge es weiter bestehen und sich ewigen Friedens erfreuen.” Ich wünsche mir für die Zukunft, dass Trier für immer bestehen bleibt.
(Nicole S.)
____
Hallo, mein Name ist “Saufulix”. Ich bin ein Gallier und Gladiator. Ich bin der stärkste Krieger, den je einer gesehen hat. Heute werde ich um meine Freiheit kämpfen und für alle Menschen, die leiden und arm sind. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich es gepackt habe, dass es allen wieder gut geht. Für die Zeit nach mir wünsche ich allen, die mich gekannt haben, viel Glück.
(Benny K.)
____
Hallo, mein Name ist Benny. Ich bin Gladiator und kämpfe gegen Löwen. Heute werde ich im Amphitheater gegen fünf Löwen kämpfen, aber mein Training war hart und ich werde gewinnen. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich reich werde und Caesar stürzen werde.
(Benny H.)
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…und wer wärst du gewesen?

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Wieso Rauchen? Und warum nicht aufhören?

srauchen.jpgWir haben uns selber interviewt, warum man bzw. wir zum Glimmstengel greifen und warum nicht… Hier sind unsere Umfrageergebnisse und alles, was wir zum Thema (Nicht-)rauchen zusammen getragen haben:

Warum hast du angefangen zu rauchen?

  • damals wollte ich wissen was genau das überhaupt ist
  • ausprobieren
  • weil andere auch geraucht haben
  • jungendlicher Leichtsinn
  • Langeweile oder so
  • weil es cool war
  • wegen Freunden
  • Gruppenzwang, Langeweile
  • am Wochenende zu einem Drink schmeckt die Zigarette gut
  • weil alles geraucht haben
  • durch meine Schwester
  • weil alle rauchen
  • durch Freunde


Wie oft hast du versucht aufzuhören?

  • 1 Mal
  • gar nicht
  • kein Mal
  • 5 Mal
  • 3 Mal
  • 2 Mal
  • 1 Mal
  • 2 Mal
  • noch nie
  • noch nie
  • noch nie
  • noch gar nicht
  • gar nicht


Warum hast du es versucht bzw. nicht versucht?

  • Ich hatte keine Lust mehr zu rauchen
  • schmeckte mir nicht mehr keinen Grund
  • Ich bin noch nicht dazu gekommen
  • weil ich Asthma habe
  • weil es ungesund ist bzw. bringt nichts weil ich keine Lust mehr hatte
  • ist gesünder
  • weil das Geld knapp war
  • ich versuche es
  • keine Lust aufzuhören
  • keine Ahnung


Warum hat dein Versuch nicht geklappt (Wenn du es versucht hast)?

  • weil ich zu süchtig bin
  • Sucht und schwach im Willen
  • weil ich keine Lust mehr hatte
  • nach vier Wochen auf Party wieder angefangen
  • weil Rauchen einfach toll ist
  • ich versuche es
  • keine Lust
  • keine Ahnung


Nenne drei Gründe, aus denen du rauchst!

  • Sucht Sucht Sucht
  • Sucht Sucht Stress
  • Stress Langeweile Langeweile
  • Langeweile Langeweile Langeweile
  • Zigaretten schmecken mir Genuss physische Abhängigkeit
  • aus Gewohnheit Alkohol Nervosität
  • Nervosität Nervosität bei jeder Gelegenheit
  • nach dem Essen schmeckt die Zigarette besonders einmal geraucht und nicht mehr aufgehört


Was hältst du von einem Nichtraucherschutzgesetz?

  • teilweise gut,
  • teilweise schlecht,
  • ist okay,
  • aber übertrieben,
  • Frechheit,
  • ist mir egal,
  • nicht gut,
  • da es jedem selbst überlassen ist wo er raucht,
  • absoluter Schwachsinn,
  • super, Zigaretten sollten ganz verboten werden,
  • besser, als wenn man raucht

Die Befragten: Sven, Sonja, Johannes, Cindy, Ahmad, Dominik, Friedemann, Anne, Claudia, Dilara, Sonja, Sanja
Wir sind Raucher seit 6 Jahren im Schnitt, sind im Alter von 17-30 Jahren und wir rauchen 13 Zigaretten im Schnitt am Tag.

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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

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Die Ausbildung zur Polizistin mit Agnes Brinck

Polizei Ausbildung
Interview am 21.02.07
mit Agnes Brinck, 20, Auszubildende im 1. Lehrjahr

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um Polizist zu werden?
Normal braucht man Fachabi oder Abitur. Es geht aber auch nach abgeschlossener Berufsausbildung, wenn man seinen Meister hat.

Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und besteht aus einem Mix aus Studium und Praxis

Wie verläuft die Ausbildung (schulisch + praktisch)?
Das wechselt ab. Studienabschnitt, praktischer Teil usw.
Wir machen 4 Praktika. Das erste ist eher ein Schnupperpraktikum und dauert 6 Wochen. Dabei kann man eigentlich noch nichts machen, weil man noch keine Rechtsgrundlage hat. Das zweite Praktikum dauert vier Monate und man trägt dann schon Uniform. Das dritte macht man bei der Kripo und das vierte bei der Bereitschaftspolizei.

Wie gefällt Ihnen die Polizeiausbildung?
Mir gefällt es sehr gut. Habe mich natürlich vorher informiert und es ist eigentlich genau so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Wie gefährlich ist die Ausbildung denn eigentlich?
(lacht) Bisher sehr ungefährlich. Man fährt zwar z.B. mit raus, aber vor gefährlichen Einsätzen wird man noch „rausgeschmissen“. Soll heißen, man wird (noch) nicht mitgenommen.

Wo arbeiten Sie während der Ausbildung?
Für Fälle, die man bearbeitet, ist man im Polizeipräsidium. Ansonsten fährt mit Streife. Die Schulungen finden am Flughafen Hahnstatt, da ist die „Fachhochschule öffentliche Verwaltung“ mit dem Fachbereich Polizei.

Wie sieht die berufliche Perspektive nach der Ausbildung aus?
Nach der Ausbildung macht man erst mal 2 Jahre Bereitschaftspolizei. Da gibt es dann ein Rotationsprinzip und man macht abwechselnd Einsätze und andere Arbeiten.

Warum wollen Sie Polizist werden?
Weil ich es schon immer interessant gefunden habe. Man bekommt viel Abwechslung und hat viel mit Menschen zu tun.

Wie beeinträchtigt die Ausbildung Ihr Privatleben?
Momentan gar nicht. Man hat normale Wochenenden. Natürlich ist das für Leute, die von weiter her kommen, weniger praktisch, da man halt nicht immer nach Hause fahren kann.

Was denkt Ihre Familie/Freunde darüber, dass Sie Polizist werden?
Zum Teil pro, zum Teil kontra. Unterschiedlich – es ist alles dabei.

Welche Waffen dürfen Sie einsetzen?
Die Schusswaffe (9mm), einen Schlagstock und Pfefferspray. Darüber hinaus gibt es noch spezielle Polizeiwagen, die mit Maschinenpistolenausgestattet sind. Die beste Waffe ist aber immer noch das Reden!

Mussten Sie schon einmal davon Gebrauch machen?
Nein, noch nicht. In der Ausbildung machen wir eine personelle Kompetenzschulung, die auch den Umgang mit der Waffe beinhaltet. Im späteren Verlauf erlernt man Einsatztechniken auf praktischer Basis. Dabei werden dann auch mehr Schießübungen gemacht.

Welche positiven Erfahrungen machen Sie bei der Polizei?
Bis jetzt ist halt noch nicht so viel passiert. Mit dem Streife fahren habe ich letzte Woche begonnen und ich würde sagen, dass es dabei bisher weder positive noch negative Sachen gab.

Müssen Sie als Polizist öfters den Standort wechseln?
Das wird nach Bedarf eingeteilt. Wenn man aber z.B. vom Dorf kommt, muss man natürlich eher in die Stadt. Ich bin aus Trier und auf Trier eingestellt. Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich auch hier bleiben werde.

Wie viele Polizisten werden jedes Jahr ausgebildet?
In Trier ca. 20. Das ist aber auch schon viel, meistens sind es weniger.

Wie viel verdient man als Polizist?
Während der Ausbildung ca. 850,- € Netto, wobei da natürlich noch Krankenversicherung und Fahrtkosten abgehen.

Wie sind Ihre Arbeitszeiten?
Also eigentlich wie Schule, ca. von 7:00 bis 13:00 Uhr, wobei man danach noch recht viel lernen muss. vor allem die Rechtsfächer sind teilweise gewöhnungsbedürftig.

Wo herrscht die höchste Kriminalität?
Die meisten Einsätze gibt es in Berlin, Frankfurt am Main und Hamburg.

Vielen Dank für das Interview!
Das Interview wurde geführt von Achmed Boussi und Johannes Remus

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Dieser Artikel wurde von der BIMA-Medienwerkstatt verfasst. BIMA ist ein Projekt zu berufsspezifischen Inhalten mit medienpädagogischen Angeboten des Palais e.V. in Kooperation mit der ArGe Stadt Trier und dem Europäischen Sozialfonds.

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Interview mit Anja Althaus (Trierer Miezen)

anjaalthaus2Am 24.07.2007 haben wir Anja Althaus vom Trierer Handballverein, den Trierer Miezen, getroffen und ihr einige Fragen gestellt.

Wie sind Sie Handballprofi geworden?
Während meiner Jugend beim SC Magdeburg war alles schon ein bisschen auf Profi getrimmt, dann habe ich mit 16 ein Angebot für die 2. Liga bekommen, bin dann auch dorthin gewechselt
Mit 17 bin ich hier her gewechselt. Habe dann also ein Angebot für die 1. Liga bekommen, weil ich in der Jugendnationalmannschaft gespielt habe. Dadurch bin ich dann Profi geworden.

Welchen Altersdurchschnitt hat die Mannschaft?
Also wir sind eigentlich eine recht junge Mannschaft, wir haben einen Durchschnitt von ungefähr 25 Jahren.

Wie lange spielen Sie schon ? Profimäßig haben Sie jetzt gesagt seit sie 17 sind.
Ja, also ich hab mit 16 zwar schon angefangen Geld zu verdienen, aber das war mehr nur so ein kleiner Nebenverdienst, Profimäßig halt erst seit dem ich hier bin (2000).

Was denken Sie, wie lange man im Profigeschäft bleiben sollte?
Gute Frage. So lange die Knochen noch mitmachen. Bei uns muss man halt, weil es eine sehr körperbetonte Sportart ist,  sehen wie sehr der Körper und die Knochen mitmachen. Ich denke, dass es bei den Frauen meist bis so Mitte 30 mitgeht, weil man auch gucken muss, dass man Familie gründet. Von daher ist das bei uns etwas anders als bei den Männern, die müssen ja keine Kinder kriegen…

Was kann machen um selber Profi zu werden, außer viel Engagement zu zeigen?
Man muss natürlich viel aufgeben. Man muss viel dafür tun, viel arbeiten, viel an sich arbeiten und vielleicht auch manchmal das Quäntchen Glück einfach haben um in die richtige Situation oder Mannschaft reinzukommen um ein richtiges Angebot zu kriegen.

Kann man als Handballprofi finanziell gut klarkommen, ohne einen zweiten Job zu haben?
Ich denke, die Nationalspielerinnen können ganz gut davon leben. Das ist hier in Deutschland eigentlich ein sehr gut bezahlter Job, mit dem man gut über die Runden kommt, aber eine Familie davon zu ernähren kann man in dem Sinne nicht, wie die Männer zum Beispiel. Von daher gucken wir alle, dass wir einen Zweitjob haben, weil man muss auch für später einen Job haben, da wir jetzt nicht so viel Geld auf die Seite legen können, um dann später sagen zu können: Ich hab jetzt ausgedient.

Hat man als Profisportler automatisch ein leichteres Leben als die anderen?
Jein. Wir haben viele Vorteile. Wenn ich mich jetzt vergleiche mit Leuten in meinem Alter, wie die sich da durchkämpfen, da habe ich schon einige Vorteile. Man muss im Gegenzug natürlich auch viel aufgeben. Im Endeffekt führen wir schon ein sehr gutes Leben, da wir unser Hobby zum Beruf gemacht haben.

Wie viel verdient denn ein Handballprofi?
Darüber spricht man nicht. (lacht)

Worauf muss man besonders verzichten als Profisportler?
Privatleben. Mann muss viel auf Privatleben verzichten. Dass man halt oft am Wochenende weg ist und dann halt nicht wie normale Leute in dem Sinn sagen kann: Okay ich geh jetzt weg und mach Party, sondern man hat schon abends seinen geregelten Plan und Training.
Man hat vor einem Spiel, wenn wir samstags spielen, ab elf Uhr Ausgangsperre, man darf also nicht mehr weggehen, man darf nicht mehr in die Öffentlichkeit. Das sind halt so Einschränkungen die man einfach hat. Die macht man dann aber auch gerne.

Bekommt man vom Verein oder Trainer einen speziellen Ernährungsplan?
Wenn es wirklich schwere, übergewichtige Leute geben sollte, dann wird sich schon der Trainer einmischen, aber ansonsten weiß eigentlich jeder Profisportler, wie er sich zu ernähren hat, wie er auf seinen Körper zu achten hat und was er zu machen hat. Von daher weiß das eigentlich jeder so schon selbst. Klar gibt es in manchen Mannschaften richtige Ernährungsberater, die dir dann Tipps geben, aber vorschreiben kann dir keiner etwas. Wir haben auch schon einmal welche da gehabt, die gesagt haben: Das ist besser. Aber das sind nur Hinweise. Ansonsten weiß jeder selber wie er damit klar kommt.

Wie oft trainieren Sie in der Woche? 
Wir trainieren jeden Tag abends und normalerweise 3 mal morgens. Also Krafttraining oder Wurftraining in der Halle. Im Moment ist das bei uns ein bisschen schwer, weil wir so einen kleinen Kader haben und nicht so viel trainieren können.

Sind Sie vor einem Spiel aufgeregt?
Ja. Bei manchen Gegnern mehr, bei anderen weniger. So eine Grundnervosität ist immer da. Man freut sich auf jedes Spiel und ist gespannt wie es ausgeht.

Wie bereiten Sie sich persönlich auf ein Spiel vor? Mental etc.?
Ich muss immer gucken, wie ich morgens aufstehe. Wenn ich mit einem schlechten Bein aufstehe, muss ich direkt shoppen gehen (lacht), dann gibt es immer Glücksgefühle.
Ansonsten den Tag über achte ich darauf, dass ich meine Ruhe habe. Bevor ich in die Halle fahre, wird die Musik hochgedreht, sich eingestimmt und dann hat man so seine kleinen Rituale, die man dann abspielt, dann fährt man in die Halle und dann geht’s los.

Haben Sie ein persönliches Vorbild?
So richtige Vorbilder habe ich persönlich eigentlich nicht. Aber aus dem Männerbereich, Christian Schwarzer, Dirk Javerdick sind sehr gute Kreisläufer, wo ich sag: Mit denen würde ich mal gerne trainieren.

Haben Sie einen Lieblingsgegner?
Ja. Leipzig. Gegen die spielen wir eigentlich ganz gerne, weil die Mannschaft uns ganz gut liegt.

Und einen Angstgegner?
Nürnberg (lacht) . Wenn man einmal so einen Gegner hat, dann geht das, glaube ich, nicht mehr weg.

Haben Sie denn noch nie ein Spiel gegen Nürnberg gewonnen!?
Ich glaube, vor ein paar Jahren haben wir mal gegen die gewonnen. Sonst haben wir immer verloren. Aber wir haben es geschafft, nicht mehr so hoch zu verlieren. Das war schon ein Fortschritt.

Bei welchen Vereinen haben Sie schon gespielt?
Ich komme vom SC Magdeburg, dann habe ich 2. Liga gespielt beim HC Niederndodeleben, das ist aber auch in Magdeburg gewesen und dann eben hier. Bin also noch gar nicht so viel rumgekommen.

Wo war Ihre schönste Zeit?
Das kann man gar nicht so sagen. Also ich bin in Magdeburg aufgewachsen und groß geworden und hier habe ich auch eine supergeniale Zeit erlebt. Das kann man also gar nicht vergleichen. Hier in Trier bin ich erwachsen geworden, kann man so sagen. Ich denk hier in Trier ist eine Zeit, die man nicht vergessen wird.

Welche Höhen und Tiefen gibt es für einen Sportler?
Wenn man gewonnen oder verloren hat. (lacht) Klar es gibt da verschiedene Sachen. Wenn man z.B. als Nationalspieler bei der WM ein Halbfinale verliert, ist das schon ein Tiefpunkt. Sonst: Man kann entweder gewinnen oder verlieren.

Wie viel Freiraum hat man als Spieler im Verein?
Wir haben unseren geregelten Ablauf. Das heißt Training, da müssen wir da sein oder wenn wir PR-Termine haben oder eben Interviews, da werden unsere Zeiten schon vorgesagt, ansonsten leben wir relativ normal. Wir haben den ganzen Tag, den Montag, wo wir uns selber vergnügen können oder man zum Teil arbeiten geht und dann abends shoppen gehen kann…

Vielen Dank für das Interview!
Das Interview wurde geführt von Ahmed Boussi und Johannes Remus.

anjaalthaus

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